Ein Tag voller Impulse: Fachtagung Energieberatung mit wertvollem Austausch

Wie gelingt die Energie- und Wärmewende im Gebäudebereich? Und was braucht es, damit politische Ziele auch in der Praxis ankommen?
Um Fragen wie diese ging es bei der Fachtagung „Energieberatung Thüringen 2025“ am 26. August in unserem Haus. Das gemeinsame Fazit: Nur wenn wir Gebäude und Energieversorgung konsequent zusammendenken, kommen wir beim Klimaschutz wirklich voran. Digitalisierung, Quartiersentwicklung, politische Rahmenbedingungen – alles greift ineinander.
Rund 70 Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung folgten der Einladung der Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen – einer Stiftung der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck – und erlebten ein vielseitiges Programm mit fundierten Impulsen und viel Raum für persönlichen Austausch.
Gleich zu Beginn gaben André Hempel vom Bundesbauministerium und Staatssekretärin Karin Arndt aus dem Thüringer Umweltministerium Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Klima- und Energiepolitik – und betonten die Rolle der Energieberatung als Brücke zwischen politischen Zielen und praktischer Umsetzung.
Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Susanne Lippmann von jenawohnen. Unter dem Titel „Digitalisierung & Sektorenkopplung als Schlüssel der Transformation“ zeigte sie anschaulich, wie sich technisches Know-how, Datenintelligenz und Wohnungswirtschaft sinnvoll verknüpfen lassen – mit Beispielen aus dem Smarten Quartier und dem Modellprojekt JenErgieReal.
Darüber hinaus bot die Tagung eine breite Themenpalette: von Emissionsfaktoren in der Gebäudeplanung über kommunale Wärmeplanung bis hin zu Praxisbeispielen aus der Fernwärmeversorgung. Dabei wurde deutlich: Die Herausforderungen sind vielfältig – Lösungen entstehen dort, wo Kompetenzen zusammenkommen.
Ob in der Diskussion, im Pausengespräch oder beim Netzwerken: Der offene Austausch war spürbar – und machte die Veranstaltung zu dem, was sie sein soll – eine Plattform für gemeinsames Weiterdenken.
Was bleibt: Es braucht den Blick aufs Ganze. Wenn alle Beteiligten ihr Wissen teilen und offen miteinander reden, entstehen Lösungen, die funktionieren. Genau dafür bot die Tagung die passende Bühne.
Danke an alle, die dabei waren oder mitgewirkt haben. Wir freuen uns aufs nächste Mal!